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Kirchen

Filialkirche Hl. Familie Dobenreuth

Heilige Familie Dobenreuth

Seit alters mussten die Gläubigen aus Dobenreuth bei jeder Witterung den beschwerlichen Weg zum Besuch der Hl. Messe in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pinzberg auf sich nehmen. Nur Andachten konnten in Dobenreuth an einem Kreuz unter einer Linde gehalten werden.

Erst im Mai 1878 wurde die Errichtung einer eigenen Kirche genehmigt und bald danach mit dem Bau begonnen. Unter großer Opferbereitschaft konnte in den folgenden Jahren das Gotteshaus vollendet und am 4. September 1881 von Domvikar Wenzel geweiht werden. Anfangs durfte nur einmal werktags die HI. Messe gefeiert werden bis 1937 eine Kommorantenstelle eingerichtet wurde. 1923 wurde das Kirchenschiff nach Osten erweitert, der Chorraum und die Sakristei angebaut und 1954 die Orgelempore verlängert. Der neugotische Hochaltar - aus der früheren Kapelle des Aufsessianums Bamberg erworben - zeigt das Patrozinium: Die HI. Familie, Maria und Josef mit dem Jesuskind.

Die Kreuzwegstationen stammen von den Armen Schulschwestern aus Forchheim.

Im Zuge einer Generalsanierung 2001 bis 2003 wurden neue Buntglasfenster eingebaut. Der Entwurf stammt von Angelika Turban aus Bamberg. Gefertigt wurden sie vom Glasstudio Derix ausTaunusstein.

Der neue Zelebrationsaltar - geschaffen von Albert Ultsch aus Bamberg - wurde am Kirchweihfest,
7. September 2003, zum Abschluss der Renovierungsarbeiten von Domkapitular Dr. Josef Zerndl, Bayreuth, eingeweiht.