OrgelNeue Kögler-Orgel"Erde singe,dass es klinge, laut und stark ein Jubellied"
Im Jahre 2002 fasste die Kirchenverwaltung den Beschluss, die alte Orgel auszubauen und nach der Renovierung der Pfarrkirche durch ein neues Instrument zu ersetzen. In Absprach mit dem Orgelsachverständigen Prof. Markus Willinger fiel die Wahl auf die renommierte Orgelbauwerksätte Kögler aus St. Florian Österreich. Das Instrument hat 21 Register, verteilt auf zwei Manualwerke und ein Pedalwerk. Zusatzregister sind Kuckuck, Vogelgezwitscher und Zimbelstern. Die Funktion ist rein machanisch und streng nach klassischen Orgelbauprinzipien. Diese Bauweise gewährleistet eine Jahrhunderte lange Lebensdauer. Dementsprechend ist die Verarbeitung: Anwendung alter Holzverbindungen, keine Verwendung von Schrauben. Die hauptsächliche verwendeten Materialien sind Reinzinn, Blei und langjährig luftgetrocknetes Eichen- und Fichtenholz. Ein großer Keilbalg versorgte die Orgel mit Wind. Die Intonation erfoltge ausschließlich am Aufstellungsort. Nur so können die akustischen Verhältnisse des Raumes berücksichtigt werden. Um Verstimmung auszuschließen wurden die Pfeiffen auf Tonlänge geschnitten bzw. die gedeckten Pfeifen zugelötet. Als Stimmsystem wurde die "Bach-Temperatur" verwendet. Diese Temperatur wurde erstmals wieder bei einer Orgel in Deutschland gelegt. Am 4.11.2006 wurde die Orgel durch H.H. Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick geweiht. Das festliche Konzert zur Orgelweihe fand im Rahmen des 2- Orgelfestivals zum Bistumsjubiläum 2007 am 5.11.2006 statt. An der Orgel spielte Domorganist Prof. Markus Willinger
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