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Ein starkes Zeichen
Ein starkes Zeichen der Verbundenheit unter den verschiedenen Konfessionen ist der ökumenische Gottesdienst zum Auftakt der Fastenzeit am Aschermittwoch in unserer Pinzberger Pfarrkirche St. Nikolaus. Bereits seit einigen Jahren begehen bei uns Katholiken und Protestanten diesen Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst.
Über starke Zeichen sprach der evangelisch-lutherische Pfarrer Jochen Müller, Kunreuth, auch in seiner Predigt: Als starke Zeichen erwähnte der evangelische Theologe beispielsweise die erhobene Faust eines farbigen Olympiasiegers bei den Spielen von 1964 in Mexiko zum Zeichen des Widerstandes gegen die Unterdrückung; auch den Kniefall von Altbundeskanzler Willy Brand 1970 am Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettos bezeichnete er als ein solch starkes Zeichen. Als starkes Zeichen der Buße in alttestamentlicher Zeit benannte Müller das Zerreißen der Kleider, von dem im Buch Joel in der Lesung des Aschermittwoch die Rede ist (vgl. Joel 2,12-18). Ein starkes Zeichen unserer Tage und ein Zeichen der Neuausrichtung auf Gott am Beginn der Fastenzeit ist das Aschenkreuz, so der Geistliche. Dies alles seien einprägsame Zeichen für uns Menschen.
Schließlich segnete unser Pfarrer Michael Gehret die Asche und beide Geistliche legten den zahlreichen Gläubigen beider Konfessionen das Aschenkreuz als starkes Zeichen der Neuausrichtung auf Gott mit den Worten „Bekehre dich und glaub an das Evangelium“ auf die Stirn auf.
Datum: 05.03.2017
Autor: Pfr. Michael H. Gehret